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Walzer und Schuhplattler
Als Symbol der US-Österreichischen Freundschaft bezeichnete der
österreichische Generalkonsul in New York, Michael Breisky, den Ball. Die
USA haben so viel für Österreich getan, erinnerte Johannes Hofer,
Präsident der US-Österreichischen Handelskammer, aber auch Österreich habe
an die USA einiges zurückgegeben - nicht zuletzt den kalifornischen
Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Für einen Moment Wiener
Fiaker-Atmosphäre sorgte beim Ball eine Kutsche mit einem Tanzpaar, die
vom Schimmel Benji auf die Tanzfläche gezogen wurde. Der Kutscher, Mr.
Harris, kam aber nicht aus Wien, sondern vor 20 Jahren von den
Westindischen Inseln nach New York - eben ein echter Bürger der
multikulturellen Millionenmetropole.
Schuhplattler in New York
Die steirischen Schuhplattler, die für das US-Publikum vom
Steirerball-Präsidenten Heinz Habe entdeckt wurden, haben bereits ihren
dritten Auftritt bei einem österreichischen Ball in den USA absolviert. Im
Herbst wollen die Mortantscher dann in Sacramento in Kalifornien beim
nächsten Steirerball „platteln“, kündigte der Sprecher der Gruppe, Erwin
Spreitzhofer, an - dort wird die Männertruppe dann mit Damen-Ensemble
ergänzt werden.
Den Ehrenschutz des Balles hatte Österreichs First Lady Margot
Klestil-Löffler übernommen, die allerdings nicht anwesend war. Der
Reinerlös kommt diesmal einem Restaurationsprojekt im Central Park zu
Gute. Dabei wird auch an den aus Österreich stammenden Park-Architekten
Ignatz Anton Pilat erinnert, der von 1857 bis 1870 führender
Landschaftsgärtner der grünen Lunge New Yorks war.
Redaktion: Bernhard
Degen |
Montag, 02. Februar 2004 09:44 Uhr | ||||||||
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