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Walzer und Schuhplattler

Bereits zum 49. Mal wurde im New Yorker Nobelhotel Waldorf Astoria der "Wiener Opernball in New York" gefeiert - neben Walzerklängen gab es auch eine Schuhplattler-Performance.

„Mit traditionellen Wiener Walzer-Klängen, gemischt mit amerikanischem Foxtrott und steirischen Rhythmen haben zahlreiche Gäste am Wochenende beim „Wiener Opernball in New York“ gefeiert. Im Nobelhotel Waldorf-Astoria an der Park Avenue in Manhattan wurde diese traditionsreiche Veranstaltung unter den Auspizien der US-Österreichischen Handelskammer bereits zum 49. Mal begangen. Der Walzer „Wiener Blut“ vermischte sich zu späterer Stunde dann mit dem Lied „Steirerblut ist kein Himbeersaft“, der die Mortantscher Schuhplattler bei ihrem temperamentvollen Auftritt vor den Ballgästen begleitete.

Als Symbol der US-Österreichischen Freundschaft bezeichnete der österreichische Generalkonsul in New York, Michael Breisky, den Ball. Die USA haben so viel für Österreich getan, erinnerte Johannes Hofer, Präsident der US-Österreichischen Handelskammer, aber auch Österreich habe an die USA einiges zurückgegeben - nicht zuletzt den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Für einen Moment Wiener Fiaker-Atmosphäre sorgte beim Ball eine Kutsche mit einem Tanzpaar, die vom Schimmel Benji auf die Tanzfläche gezogen wurde. Der Kutscher, Mr. Harris, kam aber nicht aus Wien, sondern vor 20 Jahren von den Westindischen Inseln nach New York - eben ein echter Bürger der multikulturellen Millionenmetropole.

Schuhplattler in New York

Die steirischen Schuhplattler, die für das US-Publikum vom Steirerball-Präsidenten Heinz Habe entdeckt wurden, haben bereits ihren dritten Auftritt bei einem österreichischen Ball in den USA absolviert. Im Herbst wollen die Mortantscher dann in Sacramento in Kalifornien beim nächsten Steirerball „platteln“, kündigte der Sprecher der Gruppe, Erwin Spreitzhofer, an - dort wird die Männertruppe dann mit Damen-Ensemble ergänzt werden.

Den Ehrenschutz des Balles hatte Österreichs First Lady Margot Klestil-Löffler übernommen, die allerdings nicht anwesend war. Der Reinerlös kommt diesmal einem Restaurationsprojekt im Central Park zu Gute. Dabei wird auch an den aus Österreich stammenden Park-Architekten Ignatz Anton Pilat erinnert, der von 1857 bis 1870 führender Landschaftsgärtner der grünen Lunge New Yorks war.

Redaktion: Bernhard Degen

Montag, 02. Februar 2004
09:44 Uhr



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